| Fassadendämmung, eine preisgünstige Alternative zu Wärmedämmverbundsystemen |
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Viele Hausbesitzer machen sich um die Fassadendämmung wenig Gedanken. Bei einem neuen Haus ist das auch noch nicht zwingend notwendig, da kann man sicher sein, dass die neuesten Materialien verwendet werden. Doch bei älteren Häusern ist eine Isolierung oft schlecht bis kaum gegeben. Das ist nicht nur sehr schädlich für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Hier muss schnell eine effektive Lösung her, die einem der Fachmann mit der Einblasdämmung anbieten kann. Diese Art der Fassadendämmung oder auch Zellulosedämmung ist besonders kostengünstig und vor allem ohne Umbaumaßnahmen zu bewerkstelligen. Allerdings muss bedacht werden, dass diese Art der Einblastechnik nur dann funktioniert, wenn man ein zweischaliges Mauerwerk hat. Das heißt, zwischen der Verblendung und der inneren Wandschale muss ein Hohlraum von mindestens drei Zentimetern bestehen. Nur so kann das Einblasdämmverfahren angewendet werden. Im ersten Schritt werden Löcher von gerade mal 2,4 Zentimeter in die Verblendung gebohrt. Ist der benötigte Hohlraum vorhanden, dann kommt die Einblasmaschine zum Einsatz. Sie befördert das Füllmaterial, bei dem es sich ausschließlich um Naturstoffe handelt, mit Druckluft in den Hohlraum. Danach werden die Löcher wieder verschlossen, die Fassade ist wieder ausreichend gedämmt, der Energieverbrauch wird sinken, die Umwelt und der Geldbeutel werden geschont und zudem fungiert die Fassadendämmung auch noch als eine Schalldämmung. Perfekt abgedichtet! Wie gerade erwähnt, handelt es sich bei dem Füllmaterial um Naturstoffe. Sehr gerne wird hier die Zellulosedämmung verwendet. Der Name verrät es schon, hier kommt Zellulose zum Einsatz, die auch bei der Dachdämmung genutzt wird. Parallel dazu können aber auch Perlite, das ist vulkanisches Glas, Holzfasern oder auch EPS-Granulat verwendet werden. Gerade für das zweischalige Mauerwerk ist die Einblasdämmung die beste und günstigste Alternative zum Wärmedämmverbundsystem, das bei allen übrigen Mauerwerken, also auch bei Fassaden, die keinen Hohlraum aufweisen, möglich ist. Viele Hausherren mögen womöglich noch vor den Kosten zurückschrecken, die eine Dämmung natürlich mit sich bringt. Doch sollte auch die Energieersparnis gesehen werden. Bei einem Einfamilienhaus von 130 Quadratmetern Außenwandfläche hätten sich die Kosten für die Dämmung nach zweieinhalb Jahren bereits amortisiert. In Zahlen ausgedrückt würde die Dämmung eine jährliche Heizkostenersparnis bei einer Ölheizung von fast 1.300 Euro ausmachen – je nach Ölpreis versteht sich. Aufgerechnet auf 30 Jahre hätte man somit fast 40.000 Euro an Heizkosten gespart. Wenn sich das nicht lohnt! |